Missgeschicke bei der Testamentsgestaltung vermeiden

In: Missgeschicke

12 Jul 2010

Missgeschicke bei der Testamentsgestaltung können so weit gehen, dass ein Testament letztendlich ungültig ist. Das deutsche Erbrecht lässt den Erblassern weitgehend freie Hand, doch einige Fehler muss man beim Testament verfassen unbedingt vermeiden.

Tipps gegen Missgeschicke beim Vererben

Aus Unkenntnis werden beim privaten Testament verfassen die erbrechtlichen Begriffe verwechselt. Es kommt auch vor, dass sie zwar angewendet werden, doch falsch eingesetzt sind. Viele Formulierungen müssen vom Nachlassgericht interpretiert werden weil alles unklar ist. Missgeschicke bei den Formulierungen provozieren handfeste Streitigkeiten zwischen den Erben. Das größte Missgeschick überhaupt ist beim Testament verfassen, wenn der Erbe nicht genau benannt ist, es sollte immer klar benannt sein, wem der wertvollste Vermögenswert zugedacht ist, nämlich die Gesamtrechtsnachfolge. Bei der Vergabe einzelner Vermögensgegenstände handelt es sich nämlich um Vermächtnisse für das Gesamterbe greift dann die gesetzliche Erbfolge im deutschen Erbrecht.

Der Formfehler ist auch ein Missgeschick im Testament

Ständig erleben die Nachlassgerichte bei der Testamentseröffnung, dass private Testamente mit dem Computer geschrieben und später ausgedruckt wurden. Es nützt auch überhaupt nichts, wenn sie mit Datum und Unterschrift bestätigt werden. Testamente dieser Machart sind grundsätzlich unwirksam, denn die einzige Formvorschrift ist, dass sie handschriftlich erstellt und unterschrieben werden.

Welche Missgeschicke sind noch möglich im Testament?

  • Der letzte Wille ist anfechtbar
  • Pflichtteilsrechte wurden nicht beachtet

Das deutsche Erbrecht sieht für viele Erbfälle ein Schutzrecht der engsten Angehörigen vor, dies darf man keinesfalls außer Acht lassen.

Resultieren zuviel bezahlte Erbschaftssteuern aus einem Missgeschick?

Durch eine kluge Vorausplanung kann man kräftig Erbschaftssteuern sparen. Solch ein Missgeschick darf dem klugen Erblasser ganz einfach nicht passieren. In diesem Fall ist es besser einen Fachmann / Fachfrau aufzusuchen. Anwälte, Notare oder Steuerberater werden Ihnen sicherlich gerne helfen gerade dieses Missgeschick beim Testament verfassen zu vermeiden.

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Der alltägliche Wahnsinn

“Was schiefgehen kann, geht auch schief”.
Vor 60 Jahren formulierte Edward Murphy diesen Satz.