Der Führerschein

In: Allgemein| Kinder

15 Jan 2010

Ich war so froh,. Als ich endlich meinen Führerschein in der Tasche hatte. Ich habe lange dafür gebraucht und war wirklich total froh. Um mich selbst ein wenig zu testen, wollte ich einfach mal so eine kleine Spazierfahrt machen und fuhr auch direkt in die Innenstadt, wo ein reges Verkehrstreiben statt fand.

An der großen Kreuzung war die Ampel defekt und ein Polizist regelte dort den Verkehr. Also fuhr ich über die Kreuzung, als ich auf einmal mit bekam, dass der Polizist gepfiffen hatte. Ich überlegte die gesamte restliche Fahrt, ob der Polizist wohl mich gemeint haben könnte. Denn ich hatte meinen Führerschein ja noch nicht so lange und es hätte ja sein können, dass ich irgend etwas falsch gemacht habe.

Selbst als ich zu hause war, ging mir der Gedanke einfach nicht aus dem Kopf. Selbst meinen Mann und meine Kinder nervte ich mit meiner Sorge. Ich überlegte, ob ich jetzt vielleicht eine Strafe bekommen könnte, und auch ob sich der Polizist wohl mein Nummernschild gemerkt hatte.Als ich dennoch nicht aufhörte mich zu fragen, ob der Polizist an der Kreuzung nicht eventuell doch mich gemeint hat, wurde mein Mann sogar richtig grantig und sagte nur zu mir: „Wenn Du das unbedingt wissen willst, dann fahr doch noch einmal zu der Kreuzung und frage den Polizisten!“

Ich nahm ihn auch direkt beim Wort und stieg wieder in mein Auto und fuhr los. An der Kreuzung angekommen, parkte ich mein Auto ganz nach Vorschrift ordentlich in der Nähe der Kreuzung. Dann lief ich mitten auf die Kreuzung und wollte den Polizisten frage. Der Polizist runzelte nur fragwürdig seine Stirn und erklärte mir ganz trocken, dass das Betreten einer Kreuzung im dichten Verkehr nicht erlaubt sei und forderte meine Ausweispapiere. Da ich aber sehr überstürzt aufgebrochen war, hatte ich bei der zweiten fahrt weder meinen Führerschein, noch meinen Ausweis dabei.Die Ampel funktionierte in diesem Augenblick wieder und der Polizist begleitete mich an den Straßenrand. Das Gespräch hatte dann letztendlich zur Folge, dass ich eine Anzeige wegen Fahrens ohne Führerschein bekam und wegen Störung seiner Arbeit (dadurch, dass ich auf die Kreuzung gelaufen bin)! Der eigentliche Witz an der Geschichte ist, dass der Polizist gar nicht wegen mir gepfiffen hatte und sich noch nicht einmal an mich erinnern konnte. Diese Geschichte sollte einen folgendes lehren: Gehe niemals zu Deinem König, wenn Du nicht gerufen wirst.Ich habe mir diese Geschichte natürlich gut gemerkt und bin auch nie wieder auf eine dicht befahrenen Kreuzung gelaufen.

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Vor 60 Jahren formulierte Edward Murphy diesen Satz.