Über Missgeschicke, Tolpatsche & mehr…
In: Allgemein
15 Jan 2010Es war ein schöner Sommertag, als ich beschloss, meine Wohnung einmal wieder so richtig auf Vordermann zu bringen. Die Vögel zwitscherten und die Sonnenstrahlen schienen durch mein Fenster in meine Wohnung, die wirklich alles andere als ordentlich war. Also beschloss ich meine kleine Stadtwohnung mal wieder so richtig schön zu machen.
Ich war fast den ganzen Vormittag mit den Putzarbeiten beschäftigt und als ich endlich fertig war, beschloss ich, mich mit einem kleinen Einkaufsbummel zu belohnen. Ich musste eh noch Lebensmittel einkaufen, deswegen ließ sich das auch ganz gut kombinieren.Nachdem ich mir eine schicke neue Handtasche mit viel kleinen Extras und ein Bisschen Schnick Schnack gekauft hatte, ging ich noch schnell die nötigen Lebensmittel einkaufen und begab mich dann schnell auf den Weg nach Hause um noch ein Bisschen was von meinem einzigen freien Tag genießen zu können. Endlich zu hause angekommen bestellte ich mir eine Pizza und goss mir ein Glas Wein ein und wartete auf die Pizza. Als endlich die Pizza ankam und dem entspannten Abend bei mir zu hause nichts mehr im Weg zu stehen schien, suchte ich mein Portemonnaie, vergebens.
Ich hatte doch vorhin noch damit bezahlt, und jetzt ist es einfach weg? Gott sei Dank hatte ich in meinem Sparschwein noch ein Bisschen Kleingeld um den Lieferanten der Pizza bezahlen zu können. Innerlich total aufgewühlt, begann ich in meiner Wohnung nach dem Portemonnaie zu suchen, aber egal wo ich suchte, ich fand es nicht. In Gedanken ging ich den Weg zurück, den ich vom Einkaufen gekommen war und überlegte, wo ich als Letztes bezahlt hatte. Ich entschloss, mich auf den Weg zu machen und noch einmal zu schauen, ob ich es eventuell unterwegs verloren hatte, aber nichts. Nach zwei Stunden vergeblicher Suche gab ich auf. Mein Abend war gelaufen, denn nicht das Geld in dem Portemonnaie machte mir Sorgen, nein, viel eher die ganzen Unterlagen darin: Meine EC-Karte, Personalausweis, 2 Kreditkarten. Ich beschloss, am nächsten Tag alle Karten sperren zu lassen und mich morgen um den Rest zu kümmern.
Ich ging früh zu Bett, denn mein Tag war für heute eindeutig gelaufen, außerdem würde meine Mutter am nächsten Tag zum Frühstück kommen. Am nächsten Morgen, pünktlich wie immer, klingelte meine Mutter an der Haustür. Deprimiert von meinen gestrigen Erlebnissen erzählte ich Ihr von meinem Missgeschick während ich und eine Tasse Kaffee eingoß. Ich bereitete das Frühstück vor und bat meine Mutter, die Marmelade und den Aufschnitt aus dem Kühlschrank zu geben, als meine Mutter plötzlich in schallendes Gelächter ausbrach. Irritiert fragte ich sie, was denn los sei, als meine Mutter mir mein Portemonnaie aus dem Kühlschrank reichte. Es war zwar etwas gekühlt, aber alles war natürlich noch drinnen. Ich musste das Portemonnaie wohl mit den Einkäufen zusammen in den Kühlschrank gelegt haben ohne dies zu bemerken. Jetzt konnte ich auch lachen, denn so was war mir wirklich noch nie passiert.Seit diesem Missgeschick lege ich nie mehr mein Portemonnaie mit den Lebensmitteln in die gleiche Einkaufstasche sondern bewahre es gesondert in meiner Handtasche auf.
Um alltägliche Missgeschicke zu vermeiden stehen auf unserer Seite xfools.com Missgeschicke im Vordergrund. Wir berichten über aktuelle Ereignisse und versehen diese mit unserer persönlichen Priese Humor.