Missgeschicke mit Domain-Registrationen

In: Missgeschicke

22 Dec 2011

Der Sinn einer Domain ist es, dass der Kunde sich die Adresse des Anbieters leicht merken kann. Die Webseite ist zwar ebenfalls über die IP-Adresse erreichbar, diese besteht allerdings aus vielen Zahlen, die nicht so rasch zu behalten sind. Auch Inhaber einer privaten Homepage freuen sich über viele Besucher und vermögen dies mit einer einprägsamen Adresse zu erreichen.

Das Registrieren einer Domain erfolgt häufig über den Provider. Dieser bietet gleichzeitig seine Dienste an und der Kunde hat die Wahl, welche er in Anspruch nehmen möchte. Der Sinn einer eigenen Adresse liegt vornehmlich darin, dass kein anderer diese im Internet verwenden darf. Ein Missgeschick, welches bei der Registrierung von Domains passiert, kann für großen Ärger sorgen und Kosten verursachen. Dieser Fall tritt dann ein, wenn die Rechte Dritter verletzt wurden, sprich, wenn ein Name benutzt wird, der gesetzlich geschützt ist. Das mag zum Beispiel der Name einer Marke sein. Ein weiterer Fehler, der nicht ohne Folgen sein wird, ist es, wenn der Antragsteller seine Adresse nicht angibt. Dann wird er keine Registrierung bekommen und muss die Anmeldung wiederholen. Auch die Verwendung der Namen von staatlichen Einrichtungen sorgt für Ärger. Der Grund liegt darin, dass es zu Verwechslungen kommen könnte. Domaininhaber werden in diesem Fall bereits nach wenigen Wochen abgemahnt und dazu aufgefordert, ihre Domain wieder abzugeben. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern auch mit Kosten verbunden.

Jemand, der eine Adresse erwirbt, die sich nur durch einen Buchstaben von der einer großen Firma unterscheidet, macht sich ebenfalls strafbar – besonders dann, wenn er gleiche oder ähnliche Produkte im Sortiment hat. Der Inhaber der ursprünglichen Domain wird bei einer Unterlassungsklage immer recht bekommen.

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Der alltägliche Wahnsinn

“Was schiefgehen kann, geht auch schief”.
Vor 60 Jahren formulierte Edward Murphy diesen Satz.