Überweisung mit falscher Kontoangabe – was nun?

In: Missgeschicke

21 Nov 2011

Wie überall im Leben kann es auch bei einer Online-Überweisung passieren, dass man falsche Kontodaten eingibt; oftmals handelt es sich hierbei dann um einen sogenannten Zahlendreher. Existiert die Bankverbindung des Begünstigten nicht, etwa wegen Eingabe einer falschen BLZ oder Kontonummer, erhält man mit dem Absenden der Überweisung eine Fehlermeldung und kann Korrekturen vornehmen. Schwieriger wird die Sache, wenn das Zielkonto wirklich existiert, da jetzt das Geld auf ein falsches Konto überwiesen wird. In der Regel wird beim Online-Banking die Überweisung mit der Eingabe der TAN ausgeführt. Und von da an gibt es, zumindest online, dann kein zurück mehr, es sei denn man hat einen späteren Termin für die Ausführung gewählt, dann gibt es noch den „löschen“ Button.


Die meisten Bankgeschäfte wie Überweisungen oder das Einrichten, Ändern und Löschen von Daueraufträgen werden heute überwiegend online vom heimischen PC aus durchgeführt. Internet ist fast überall verfügbar, der Weg zur Bank fällt weg und man ist nicht auf Öffnungszeiten angewiesen, denn das Online-Banking ist, abgesehen von eventuellen Wartungszeiten am System, rund um die Uhr, an allen sieben Tagen in der Woche, verfügbar. Und neben den bereits oben angedeuteten Funktionen kann man auf manchen Seiten auch einen Kleinkredit ohne Schufa beantragen.

Bei einer Online-Überweisung empfiehlt es sich unbedingt, einen Ausdruck der Kontodaten vorzunehmen. Stellt man im Nachhinein fest, dass man eine falsche BLZ oder Kontonummer angegeben hat und die Transaktion fehlerfrei ausgeführt wurde, muss man sofort mit der Hausbank Kontakt aufnehmen. Stellt man den Fehler noch am Tag der Überweisung fest, kann die Hausbank die Transaktion vielleicht noch stoppen oder den Betrag auf dem Empfängerkonto stornieren. Wurde der Betrag allerdings bereits beim falschen Empfänger schon gutgeschrieben, dann ist es wesentlich schwieriger, das Geld wieder zurückzuholen. Manchmal bleibt dann nichts weiter übrig, als den Empfänger ausfindig zu machen und ihn zur Rücküberweisung des Betrages zu bewegen. Diese Prozedur kann mehrere Tage, unter Umständen sogar Wochen, in Anspruch nehmen. Weigert sich der falsche Zahlungsempfänger, den Betrag zurückzuüberweisen, dann bleibt nur noch der Weg zum Anwalt.

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Vor 60 Jahren formulierte Edward Murphy diesen Satz.