Vorsicht beim Krawatte binden

In: Beim Arbeiten| Top-10 Pannen

30 Aug 2011

Zu einem eleganten Outfit für die Herren gehört natürlich auch eine Krawatte. Sie ist sozusagen das Aushängeschild für den guten Geschmack. So ist es auch kein Wunder, dass es die unterschiedlichsten Krawatten mit den verschiedensten Motiven gibt. Ähnliches trifft auch auf die Materialien zu. Von edler Seide über robuste Baumwolle bis hin zu pflegeleichten Kunstfasern ist alles vertreten. Aber eines haben alle Krawatten gemeinsam, sie müssen gebunden werden. Was in der Mitte des vorigen Jahrhunderts noch als ganz selbstverständlich galt, ist heute schon zu einer echten Kunst geworden.

Immer weniger Männer schaffen es, ihre Krawatte selber zu binden. Zum Glück wird ihnen diese Arbeit ja inzwischen oft von den Herstellern abgenommen. Immer häufiger werden Krawatten fertig gebunden angeboten. Die Knoten sehen ordentlich aus und haben den Vorteil, dass da nichts verrutschen kann, denn diese Knoten sind fixiert. Damit entfällt natürlich auch jede Vorsicht beim Krawatte binden. Verstellt werden kann höchstens noch die Länge der Krawatte. Diese Art der Krawatten kommt vor allem den Männern entgegen, die nur gelegentlich mal eine Krawatte tragen. Für einen echten Krawattenträger kommt das natürlich nicht infrage. Der Mann mit Stil weiß ganz genau, wann welcher Knoten angebracht ist oder welcher Knoten vielleicht für kleine oder große Männer besser ist. Dass eine Krawatte oberhalb des Gürtels enden soll und das untere Teil schmaler ist als das obere Teil wissen die meisten. Aber das es mehr als 188 verschiedene Möglichkeiten gibt, eine Krawatte zu binden, dürfte selbst für echte Krawattenträger etwas Neues sein. In ihrem Buch „188 Facons de nouer sa cravatte“ stellen Davide Mosconi und Ricardo Villarosa die 188 wichtigsten Knoten vor. Natürlich muss niemand die ganzen Knoten kennen. Es reicht für jeden Mann, wenn er drei oder vier verschiedene Knoten kennt. Einen einfachen Krawattenknoten kann fast jeder Mann schnell erlernen. Einfache und doppelte Windsorknoten gehören schon zur höheren Schule, sehen dafür aber wirklich schick und elegant aus.

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Vor 60 Jahren formulierte Edward Murphy diesen Satz.