Pannen bei Fährüberfahrten

In: Pech & Pannen

31 Jan 2011

Pannen bei Fährüberfahrten kommen immer wieder vor. Meist handelt es sich um kleinere Unfälle, die erst gar nicht in die Schlagzeilen kommen. Leider ereignen sich aber auch immer wieder tragische Unglücksfälle, auch bei Fähren in Europa, die mit vollem Recht als Katastrophe gewertet werden müssen.

Besonders tragisch bei vielen dieser Katastrophen und Unglücksfällen ist die Tatsache, dass sie oft durch menschliches Versagen wie beispielsweise Fahrlässigkeit, Unaufmerksamkeit oder Vergesslichkeit hervorgerufen worden waren und bei entsprechender Beachtung der Vorschriften meist hätten vermieden werden können. Größere Unglücke, die international Schlagzeilen machten, gab es bei der Fähre Sardinien bisher zum Glück nicht.

Eines der größten Fährunglücke überhaupt, wenn nicht das größte, war der Untergang der estnischen Fähre “Estonia” Ende September 1994 vor der finnischen Küste. Dabei fanden 900 Menschen den Tod. Die Ursachen des Untergangs wurden lange und sorgfältig ermittelt. Zur Zeit der Katastrophe war die See sehr stürmisch. Trotzdem fuhr der Kapitän eine Geschwindigkeit von 15 Knoten. Die schweren Brecher rissen die Bugklappe der Fähre ab und die See strömte ungehindert in das Schiff. Die Fähre sank innerhalb von 30 Minuten. Es konnten lediglich 137 Überlebende gerettet werden. Andere schwere Fährunglücke waren der Untergang der britischen Fähre “Herald of Free Enterprise” 1987 beim Verlassen des Hafens Zeebrügge in Belgien. Damals starben 134 Menschen. Unglücksursache war das offene Bugtor, das man vergaß, zu schließen. Ein Feuer auf der Fähre “Scandinavian Star” zwischen Oslo und Frederikshavn forderte 1990 mehr als 150 Menschenleben. Die italienische Fähre “Moby Prince” rammte im April 1991 vor Livorno einen Tanker und fing dabei Feuer. Nur ein Mitglied der Besatzung wurde gerettet, es gab 139 Tote. Vor der Küste Rügens starben 54 Menschen, als eine polnische Fähre 1993 im Sturm kenterte.

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