Versteckte Gebühren bei kostenlosen Kontoangeboten finden

In: Allgemein

28 Oct 2010

Sie werden neuerdings wieder mehr und mehr umworben, die Privatkunden, die für viele Banken und Kreditinstitute bis zur weltweiten Finanzkrise gänzlich uninteressant waren und dem zu Folge auch nicht die Zielgruppe, weil hier in der Regel keine Renditen von mehr als zwanzig Prozent zu erzielen waren. Mit der Finanzkrise hat sich dies jedoch schlagartig geändert. Nun werden auch Privatkunden wieder ins Visier gefasst, nicht zuletzt mit einer Vielzahl an angeblich kostenlosen Kontoangeboten.

Angebote, die nicht immer lohnen

Quasi jede Bank bietet heute ein vermeintlich ganz besonderes Angebot für Privatkunden bei Kontoeröffnung. Vom völlig kostenlosen Konto bis hin zum Tankgutschein, Eröffnungsprämie oder Bonuspunkte, der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Für den Kunden ist aber besonders interessant, ob es sich tatsächlich um ein kostenloses Konto handelt oder ob versteckte Gebühren auf ihn zukommen und wie er diese findet.

Kontoführung

Viele Banken werben zwar mit kostenloser Kontoführung, es können aber dann allerdings unter bestimmten Bedingungen doch noch Gebühren erhoben werden. Dies gilt zum Beispiel, sobald mehr als die im Vertrag genannte Anzahl an Überweisungen oder Ein- und Auszahlungen vorgenommen werden. Muss jedoch für jede Überweisung extra gezahlt werden, können hier schnell hohe Gebühren und Kosten anfallen.

Kontoauszüge kostenlos ins Haus geschickt?

Im Vertrag sollte auch genau geprüft werden, ob Kontoauszüge von der Bank erstellt und ausgedruckt werden, oder ob der Kontoinhaber die Auszüge nur online abrufen kann und dann selbst zu Hause ausdrucken muss.

Geldautomat

Sind alle Barabhebungen tatsächlich an jedem Automaten in Deutschland und/oder im europäischen Ausland kostenfrei oder werden hier, je nachdem, bei welcher Bank oder bei welchem Pool das Geld abgehoben wurde, doch noch Gebühren fällig?. Hier können sehr schnell sehr hohe Kosten zusammenkommen. Bei manchen Banken belaufen sich die Gebühren auf drei bis fünf Euro, für nur einmal Geld Abheben am Automaten, wohlgemerkt! Andere Banken verlangen darüber hinaus Gebühren, wenn das Geld am Schalter abgeholt wird, also hier sollte nicht versäumt werden, sich im Vorfeld genau die Geschäftsbedingungen durchzulesen! Ebenfalls sollte auch beachtet werden, ob die Bargeldabhebung begrenzt ist. Manche Banken begrenzen dies nämlich auf rund fünfhundert Euro pro Tag.

Kreditkarte

Nicht in jedem Kostenlos-Angebot ist eine Kreditkarte enthalten. Auch hier werden schnell Jahresgebühren fällig, die im ersten Augenblick nicht auffallen. Auch für Partnerkarten wird übrigens oftmals eine zusätzliche Gebühr erhoben.

Beratung per Internet wünschenswert?

Nicht immer läuft alles reibungslos. Viele Banken bieten aber für ein kostenloses Girokonto eine ausschließliche Beratung per Internetkontakt an. Wird telefonisch nachgefragt, kann das dann auch Kosten verursachen. Auf jeden Fall sollten auch hier immer genau der Vertrag und die Geschäftsbedingungen überprüft werden.

Über diese Seite

Um alltägliche Missgeschicke zu vermeiden stehen auf unserer Seite xfools.com Missgeschicke im Vordergrund. Wir berichten über aktuelle Ereignisse und versehen diese mit unserer persönlichen Priese Humor.

Der alltägliche Wahnsinn

“Was schiefgehen kann, geht auch schief”.
Vor 60 Jahren formulierte Edward Murphy diesen Satz.